Wenn Eis und Energie zusammenschmelzen: Wie ein Familienbetrieb Versorgungssicherheit selbst schafft

Shownotes

In dieser Folge von WATTgoesON - dem elektrifizierenden Podcast für Unternehmen spricht Moderatorin Kathrin Hanzl mit Georg Blochberger, Geschäftsführer des Eis-Greissler in Krumbach, über einen Betrieb, der Energiewende nicht plant, sondern lebt.

Was als kleine Landwirtschaft begann, ist heute ein energieintensiver Produktions- und Erlebnisstandort mit bis zu 1.500 Besucher:innen am Tag. Eis muss produziert, gekühlt und gelagert werden. Fahrgeschäfte laufen auf Hochtouren. Und als eines Sonntags der Strom ausfiel, wurde klar: Energie ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Managementaufgabe.

Heute erzeugt der Eis-Greissler bis zu 700.000 kWh Eigenstrom pro Jahr, versorgt seinen Standort über ein eigenes Mikrowärmenetz aus Hackschnitzel und bietet 22 Ladepunkte für Besucher:innen. Georg Blochberger erklärt, wie PV-Carports, Kreislaufwirtschaft und Fuhrparkumstellung nicht als separate Maßnahmen, sondern als zusammenhängendes System funktionieren und warum das auch für andere Betriebe funktioniert.

Eine Folge über Eigenstrom, Versorgungssicherheit und die Frage, wie Betriebe jeder Größe die Energiewende selbst in die Hand nehmen können.

Transkript anzeigen

00:00:00: Ohne Strom, ohne Energie steht man da und sagt okay was ist jetzt?

00:00:03: Wo bekommen wir die Energie her?

00:00:05: Es muss nicht immer gleichwirtschaftlich sein.

00:00:07: Oft muss man mal andere Wege gehen damit man erfolgreich ist.

00:00:27: In dieser Sommer-Episode sprechen wir über ein Unternehmen, das ganz viele mit Genuss und Erlebnis verbinden.

00:00:33: Den Eiskreisler!

00:00:35: Hintermanufaktur, Gastronomie und Besucherbetrieb steht ein energieintensiver Standort der über Jahre hinweg systematisch weiterentwickelt wurde.

00:00:44: Dabei stellt sich die Frage wie gelingt es einem regional verwurzelten Familienbetrieb den Großteil des Strombedarfs selbst zu erzeugen?

00:00:52: Welche Rolle spielen Eigenstrom, Kreislaufwirtschaft und die Mobilität?

00:00:57: Und überhaupt dieses gesamte Konvolut?

00:00:59: was bedeutet das für die unternehmerische Stabilität?

00:01:03: Genau darüber werden wir heute sprechen ebenso über Investitionsentscheidungen, über die strukturelle Weiterentwicklung und wie das Thema Nachhaltigkeit zum Managementaufgabe wird.

00:01:13: Ich freue mich dass wir heute hier bei der Eismanufaktur und beim Erlebnispark vom Eiskreisler sind, hier direkt in Grundbach mit meinem Gesprächspartner.

00:01:20: herzlich willkommen Georg Blochberger!

00:01:22: Hallo!

00:01:23: Danke, dass du heute da bist.

00:01:24: Herzlich Willkommen auch!

00:01:25: Georg Du leitest ja gemeinsam mit deiner Frau Andrea Blochberg den Eiskreisler.

00:01:29: Ihr habt euch von einer traditionellen Landwirtschaft zu einem großen Produktions- und Erlebniststandort hier in Grundba... weiterentwickelt.

00:01:36: Mit so einem Wachstum steigen ja auch die Anforderungen oder sie verändern sich an die Infrastruktur sowie auch an die Energie, wie hat sich denn der Energiebedarf im Zuge dieses Wachsstums weiter entwickelt?

00:01:48: Der Energiebedarfe ist natürlich auch kontinuierlich mitgestiegen.

00:01:53: Wir haben natürlich am Anfang nicht den Plan.

00:01:54: Am Anfang hat man natürlich den Fokus, was können wir machen?

00:01:57: Wir machen eine neue Produktion.

00:01:58: Wir richten einen kleinen Kinderspielplatz.

00:02:00: So hat das eigentlich alles begonnen und eigentlich der Fokus dass man da auch viel mehr Energie braucht kommt erst dann wenn man sagt okay jetzt kauft man eine neue Maschine oder man baut ein Café aus dazu.

00:02:12: Da brauchen wir mehr Energie, aber das ist natürlich auch wichtig, dass die Infrastruktur da kontinuierlich mitwächst.

00:02:18: Wo liegen denn heute innerhalb des Betriebers so die größten Verbraucher?

00:02:21: Also jetzt das Café oder die Produktion – aber ihr habt ja auch den Erlebnispark mit Fahrgeräten!

00:02:25: Wo ist der größte Verbraucher?

00:02:26: Auf der einen Seite natürlich die Produktsion beim Eis.

00:02:28: Natürlich muss ich vorstellen, jeder Liter Eis oder jede Liter Milch und wir haben hier unsere hauseigene Milch wo man das köstliche Eis machen muss erhitzt werden auf ... Und dann wieder mit Energie runtergekühlt werden auf minus achtzehn Grad oder minus zwanzig Grad Lagertemperatur.

00:02:44: Da braucht man sehr, sehr viel Energie und Gott sei Dank kommen am Wochenende sehr viele Gäste genießen unser Eis sind dann hier im Erlebnispark draußen und unsere Fahrgeschäfte draußen brauchen natürlich auch sehr viel energie.

00:02:56: also ohne Strom gibt bei uns eigentlich gar nichts.

00:02:58: jetzt habt sich im langsam weiter entwickelt von der Landwirtschaft zum großen Standort wo erlebnis tagtäglich eine große Rolle spielt sei es im Eisgenuss oder eben im Fahrgeschäft.

00:03:07: Im gleichen Zeitpunkt wurde klar, Energie muss nicht nur operativ gemanagt werden sondern auch strukturell und strategisch vorher schon mitgedacht werden.

00:03:16: Ich glaube das ist vor circa sechs, sieben Jahren ist es entstanden auch mit der Energiekrise aber auch mit den Erweiterungen draußen im Erlebnispark aber auch in der Produktion wo dann vielleicht einmal der Elektriker sagt okay wo bekommen wir jetzt die Energie her?

00:03:30: Und da ist natürlich ein Umdenken wo man sagt ok da muss man das auch mit planen mit bedenken Bei jeder Erweiterung draußen der Fokus auch.

00:03:39: Schaffen wir es auch, dass wir dort die notwendigen Energietorten auf dem Platz hinbekommen, wo sie wir brauchen?

00:03:44: Das heißt war das tatsächlich der Impuls zu sagen ja, wir wollen den Großteil unserer Strombedarfs selbst erzeugen?

00:03:50: Bis

00:03:51: vor zehn Jahren war glaube ich das noch kein Thema, dass man den Strom selbst erzeigt oder breit nicht so groß der Fokuss.

00:03:57: Ich glaube, in den Jahren des Jahrhunderts war die Energiekrise.

00:04:01: Wenn der Strom dann das Doppel- oder Dreifache kostet, denkt man natürlich nach, was kann man selber erzeugen?

00:04:07: Dann ist natürlich die Fotovaltei immer mehr in den Vordergrund gekommen und gerutscht.

00:04:12: Und da haben wir sich mit dem Thema vielmehr... befasst und haben gesagt, wir haben tote Flächen.

00:04:18: Wir haben Parkplatzflächen.

00:04:19: Können die nicht überdachten?

00:04:20: Dass man auch diese Fläche dual nutzt unten stehen.

00:04:24: Die Autos können die Autos parken im Schatten oben wird der Strom erzeugt.

00:04:28: Und wenn das Sonne scheint brauchen wir sehr viel Strom im Erlebnispark weil viele Gäste kommen.

00:04:33: aber natürlich ist jetzt sehr viel Eis gebraucht und auch in der Produktion brauchen wir viel Strom und somit ergänzt sich das eigentlich bei uns wunderbar.

00:04:40: Wie viel Strom könnt ihr selber produzieren in Etter?

00:04:43: Wir produzieren im Jahr ca.

00:04:44: sechs oder sieben Hunderttausend Kilometer.

00:04:47: Stand damals bei dieser Entscheidung eher das Thema Nachhaltigkeit, im Fokus ging es der ehemaligen langfristige Planungssicherheit oder tatsächlich nur um den Faktor?

00:04:56: Nachhaltigkeit, wenn man sagt natürlich!

00:04:59: diesen Strom, den wir selbst erzeugen brauchen nicht durch irgendwelche Leitungen über die Landschaft transportieren sondern der Strom wird hier erzeugt und wird hier verbraucht.

00:05:08: Und ich glaube das ist sehr sehr wirtschaftlich und das ist glaube ich die beste Form der Energiegewinnung aber auch der Energienutzug.

00:05:14: Wie

00:05:14: verändert diese Situation hier die unternehmerische Perspektive vor allem hinsichtlich Stabilität und Zukunftsfähigkeit?

00:05:20: Na schon sehr man denkt natürlich drüber nach.

00:05:22: wie viel Strom Können wir unter Tags erzeugen?

00:05:25: Was brauchen wir unter Tages?

00:05:26: Weiters denken wir jetzt der ganz intensiven Nachher, wie viel Strom brauchen wir in der Nacht für unsere Kühlhäuser.

00:05:32: Wir können natürlich unsere Kohlhäuse in der nacht nicht ausschalten.

00:05:34: Das würde ja das Ester hinschmelzen!

00:05:37: Also wir brauchen ja am nächsten tag in der Früh trotzdem noch ein... Gutes Speiseis und somit brauchen wir die Kühlhäuser, die Tiefkühlhäuser.

00:05:44: Und sie brauchen auch sehr viel Strom in der Nacht.

00:05:46: Da müssen wir natürlich jetzt in Zukunft nachdenken.

00:05:49: wie gehen wir da?

00:05:49: Wie können wir diese Situation lösen?

00:05:51: Es dreht sich ja hier nicht nur um das Thema Strom sondern es geht auch um das thema wärmer dass euch beschäftigt.

00:05:56: Ja!

00:05:56: Wie denkt ihr denn?

00:05:57: euer Energiesystem insgesamt also von der Erzeugung über den Verbrauch bis hin zur Absicherung?

00:06:03: Grundsätzlich haben wir die Wärme selber.

00:06:05: Wir haben ein Mikrowermennetz, also eine Hackstüsselheizung und die versorgt alle unsere Gebäude mit Wärmen auf deiner Seite mit Prozesswärmen, die wir brauchen für die Produktion damit wir die Milch schon vorwärmeln können und nicht alles um Dampfungszeichen mit Strom erhitzen müssen.

00:06:23: im Winter brauchen wir natürlich die Wämmer für das einzelne Gebäudee Und wir denken darüber nach, dass wenn wir Überschussstrom haben auch Warmwasser erzeugen.

00:06:32: Also man muss das gesundheitlich sehen, das Ganze.

00:06:35: Welche Rolle spielt dabei konkret wie du schon genannt hast die PV Anlage aber auch regionale Wärmequellen sowie die langfristige Versorgungssicherheit bei euch am Standort?

00:06:43: Ohne Strom wissen wir geht nichts.

00:06:45: also wir hatten mal vor zwei Jahren einen schönen Sonntag ungefähr ein Tausend Fünfhundert Leute waren hier und haben noch Stromausfall gehabt.

00:06:53: und da merkt man einfach okay Ohne Strom, ohne Energie steht man da und sagt okay was ist jetzt?

00:06:59: Aber das merkt man erst dann wenn es wirklich so weit ist.

00:07:01: Und die Gäste sagen ja wieso habst du's nicht durchgesagt dass kein Strom habt, wie soll man es durchsagen wenn wir keinen Strom haben oder mega froh haben ein kleines Tage.

00:07:10: Also man merkt es erst dann, wenn man wirklich betroffen ist und der Strom einmal nicht da ist für eine kurze Zeit oder lange Zeit.

00:07:16: und das ist schon glaube ich die Aufgabe vom Unternehmen von Management wo man sagt okay man muss sich unterwegs sein viele Gäste hier sind, auch wenn mal vielleicht der Stromausfall ist.

00:07:27: Oder wie kann man sicherstellen dass man immer genug Strom hat?

00:07:30: und das ist nicht so einfach manchmal?

00:07:32: Da wird dann ganz ein belebter Standort plötzlich sehr still.

00:07:35: Er wird sehr still aber natürlich... Da braucht man wirklich ein gutes Krisenmanagement, weil es nicht so einfach ist, dass man tausend Leuten erklärt okay.

00:07:44: Es gibt jetzt keinen Saft zum Trinken, kein Bier zu trinken, weil alles läuft mit Strom und bis die Leute das verstehen und sagen okay sie sind ja das nicht gewohnt man keine Strom hat.

00:07:55: Ja,

00:07:55: wann wurde denn für dich oder für euch das Thema Energie zur Management-Aufgabe?

00:08:00: Bei der Errichtung von der Photovoltaikanlage für unsere Carpets vor zwei oder drei Jahren haben wir sich ganz intensiv mit diesem Thema beschäftigt und wir gesagt haben es ist ganz wichtig dass wir das errichten, dass wir den Strom selber erzeugen und vielleicht wird's auch in Zukunft wo wir jetzt im Fokus drauf legen, zulegen, anschaffen damit wir auch einen Teil unserer selbst gewonnenen Energie hier am Standort speichern können.

00:08:26: Energie ist ein zentraler Hebel jedoch nicht der einzige.

00:08:29: Auch die Nachhaltigkeit, die Kreislaufwirtschaft, diese Elemente spielen eine zentrale Rolle hier am standort.

00:08:35: Wie geht ihr mit Abfällen um?

00:08:36: Vor allem einerseits mit der Vermeidung und Verwertung und auch mit dem Recycling.

00:08:41: Ein Abfall ist natürlich ein großes Thema.

00:08:42: wie ja bei uns wird der ganze Abfall gesammelt und bekommt dann eine zентrale Abfallanlage wo es sortiert wird.

00:08:50: Der beste Abfall ist der, der nicht anfühlt.

00:08:52: Deswegen sind wir froh, dass die Pfandflasche eingeführt worden ist.

00:08:57: Wenn man sagt okay, dass man diese Flasche wieder durchgeben kann an den Handel oder an den Erzeuger.

00:09:02: Ich finde das wirklich eine sehr gute Idee!

00:09:05: Kreislaufwirtschaft beginnt aber auch bei uns, wo man sagt okay wir haben unsere eigenen Felder draußen auf die Felder.

00:09:11: Erzeugen wir das Gras, das Futter für unsere Kühe.

00:09:15: Die fressen dass es die gute Milch wieder erzeugt und aus der guten Milch wird das gute Eiser zeugt.

00:09:20: also ich sehe ja auch hier die Kreislafwirtschaft Und wir haben selber auch eine Landwirtschaft Wir haben Wälder dort wächst das Holz Aus dem Holz wird Hackschnitzel erzeugten und aus dem erzeugte Hakschnittel werden.

00:09:31: Also wir sehen das hier wirklich gesamtheitlich und kann nur so funktionieren

00:09:35: Ein gesamter Kreislauf, den ihr hier schließen könnt.

00:09:37: Wo siehst du dann heute noch Potenzial in dem Bereich noch mehr zu machen?

00:09:42: Gibt es überhaupt noch Potentialen?

00:09:43: Ah!

00:09:44: Es gibt immer Luft nach oben wo man sagt ich habe schon kurz angesprochen Energie mäßig natürlich wo mal einen großen Speicher sich über die nächsten Jahre wahrscheinlich anschaffen werden oder müsst oder wollen wo man sagt okay dass wir auch die Energie die wir haben produzierter, der erzeugt haben damit wir die auch in der Nacht nutzen können.

00:10:03: Das ist ja eine Sache.

00:10:05: aber auch in den Kreislaufwirtschaft wo man wirklich noch vermehrt sagen wir müssen schauen dass wir so viel wie möglich Apfel vermeiden.

00:10:12: Dass jeder Apfel der nicht entsteht ist kein Apfel und somit braucht man nicht nachdenken wie man denn wieder entsorgt ist.

00:10:18: das ist ganz ganz wichtig für uns und wo wir den Fokus für die nächsten Jahre drauflegen werden.

00:10:23: Würdest du sagen, ökologische und ökonomische Maßnahmen gehen immer Hand in Hand?

00:10:27: Lässt dich jeder ökologique Maßnahme auch wirtschaftlich in einen Betrieb integrieren.

00:10:31: Es

00:10:31: muss nicht immer gleichwirtschaftlich sein im ersten Steps sondern man muss das vielleicht oft den Fokus über Jahre oder vielleicht auch über Jahrzehnte sehen.

00:10:38: Wichtig ist wie haben ja das Land... nur geliehen bekommen, irgendwann wird das Land weitergegeben an unsere Armen und die nächste Generation.

00:10:46: Man sollte halt schauen dass man mit diesen Ressourcen so schonend wie möglich umgeht.

00:10:50: Neben Energie- und Ressursen spielt auch das Thema Mobilität eine große Rolle hier am Standort sei es im eigenen Fuhrpark in der Logistikkette oder für die Besucher dann?

00:11:00: Die rund tausendtausend Fünfnund Besucher kommen meist mit dem Auto hierher.

00:11:04: was habt ihr denn in diesem Bereich bis heute gemacht?

00:11:07: Im Zuge dessen, in der Richtung von den Carports haben wir mittlerweile zw.

00:11:11: E-Ladestationen.

00:11:12: Also bei uns können

00:11:13: zw.,

00:11:14: Autos gleichzeitig laden.

00:11:16: Wir haben die Option, dass man nochmal eine zwanzig oder zwanziger zumachen können.

00:11:20: also die Infrastruktur ist geschaffen und da haben wir wirklich schon in die Zukunft gedacht.

00:11:25: Ich denke das ich auch ein Vorreiter war in der Elektromobilität.

00:11:29: Ich habe mein erstes E-Auto, glaube ich vor zwölf Jahren bekommen.

00:11:35: Also da waren noch ganz, ganz wenige E- Autos unterwegs.

00:11:38: aber mir hat das immer schon interessiert obwohl es am Anfang wirklich mühsam war mit.

00:11:43: wo kann man danken?

00:11:43: wie weit kommt man?

00:11:44: mittlerweile ist ja das schon fast Standard Aber doch das war es noch mühselig, aber mich hat das wirklich schon interessiert.

00:11:50: Wie kommen wir elektrisch von A nach B?

00:11:52: Was muss man da bedenken?

00:11:54: Es ist auch ein ganz anderes Autofahren.

00:11:56: Jeder etwas ein E-autor fährt weiß dass dass das nicht vergleichbar ist mit der herkömmlichen Antrieb.

00:12:02: Und natürlich wird auch sukzessive unser Fahrpark umgestellt auf E-Mobilität.

00:12:07: Bei den Lkws tun wir uns noch ein bisschen schwer, wir haben auch zwei Lkw sind da wirklich ganz intensiv auf der Suche nach E-Lkw.

00:12:15: das braucht er wahrscheinlich noch ein, zwei Jahre werden wir ja auch eine Kühlung brauchen auf dem Lkwe drauf.

00:12:20: Im Schwerverkehr da entwickelt sich ja noch einiges weiter.

00:12:22: was mich jetzt noch interessiert ihr macht es zu einiges in Sachen E- Mobilität.

00:12:25: wie sieht's denn bei den Besucherinnen aus und bergte da auch vermehrt dass die Leute mit e Autos hier zu euch nach Kumpach kommen?

00:12:32: Ja, absolut.

00:12:32: Wir haben gestartet vor vier oder fünf Jahren mit einer Elektrodankstelle.

00:12:38: Da waren wir auch einer von den Vorreitern dazu nicht so viel Dankstellen gegeben.

00:12:44: Da ist hin und wieder mal ein E-Auto vorbeigekommen oder da hat es noch nicht so viele E-Autos gegeben.

00:12:49: Mittlerweile haben wir zwanzig Ladepunkte, unter einem guten Besuchertag sind dann schonmal fünfzehn, achtzehn Ladepunkt besetzt.

00:12:57: also bemerken die Leute kommen vermehrt mit den Autos.

00:13:01: Den Leuten macht das das E-autofahren Spaß und somit wir bieten ihnen die Infrastruktur hier an dass sie auch wenn sie vier, fünf Stunden im Park sind, sind Sie wirklich froh wenn sie zum Auto zurückkommen und das Auto ist voll geladen.

00:13:11: Sie fahren glücklich nach Hause und das macht Spaß.

00:13:14: Wenn wir über E-Mobilität sprechen, geht es auch immer wieder um Daten?

00:13:17: Es geht auch um Transparenz und auch um die operative Steuerung – welche Rolle spielen diese Elemente?

00:13:23: Ja, ist ganz wichtig dass man weiß okay wo kommen die Leute her?

00:13:27: mit was kommen sie hierher?

00:13:29: Wir machen jedes eigentlich Zählungen von den E-Autos.

00:13:32: wieviel E- Autos sind am Parkplatz Wie viele E-Autos davon parken an einer Ladessäule?

00:13:37: Das sind schon ganz wichtige Daten für uns, wo man weiter planen kann in der Zukunft.

00:13:41: Wo gibt es dann in dem Bereich der Mobilität und der Logistik noch realistische Einsparungspotenziale?

00:13:46: Da denke ich schon, jeder um sonst gefahrene Kilometer sollte auch bedacht werden.

00:13:51: Dass man die Routenplanung so wählt, dass man wirklich sehr effizient unterwegs ist.

00:13:57: Wir beliefern ja auch sehr viele Kunden.

00:13:59: also wir haben zweihundertfünfzig gastronomische Partner, die unser Speiseiheis haben.

00:14:03: Und was für uns jedes Jahr immer wieder spannend ist das man wirklich einen rationalen Turnplan zusammenstehen, dass man Leerkilometer einfach vermeidet.

00:14:11: Jeder Leer Kilometer ist kein wirtschaftlicher Kilometer und wenn man den vermeidet, so verbraucht man keine Energie.

00:14:17: Eiskreisler wächst und wächst – das seit mehr als zwei Jahrzehnten.

00:14:22: Man muss sagen ihr wachst verantwortungsvoll!

00:14:24: Welche nächsten Schritte stehen denn in diesem Bereich an?

00:14:27: Sei es jetzt Mobilität oder Energie?

00:14:30: Mobilität das Ziel ist schon ... vielleicht in den nächsten zwei, drei Jahren alle unsere Autos auf elektrisch umgestellt haben.

00:14:36: Also da liegt der Fokus.

00:14:38: geht natürlich nicht von heute auf morgen aber ich denke mal in zwei oder drei Jahren sollte auch das geschehen sein wo man sagt wir sind wirklich nur mehr elektrischer unterwegs.

00:14:46: dass wäre ein sehr großes Ziel von mir und draußen wollen wir schon noch wachsen im unseren Freizeitpark.

00:14:55: dass wir Attraktionen hier anbieten für unsere Gäste wird, dass es wirklich schon mit der Umwelt umgeht.

00:15:05: Zum Abschluss unserer Episode habe ich noch eine sehr persönliche Frage an dich und zwar was bedeutet das für dich die Mobilitäts- und Energiewende aus eigener Kraft voranzutragen?

00:15:15: Ich glaube man muss gewisse Sachen vorleben.

00:15:17: Oft heißt es natürlich immer, wir Kleinen bei uns macht das nichts aus sondern man muss jetzt vorleben dass es funktioniert.

00:15:23: Es macht ja auch einen Dank für seinen Spaß wenn man sich Ziele setzt und dann die Ziele erreicht und wenn man's auch den Freunden und der Mitbewerber beweist ist.

00:15:32: es funktioniert auch wenn man andere Wege geht.

00:15:34: ich glaube das ist das Leben.

00:15:36: so oft muss man mal andere wege gehen damit man erfolgreich ist und da gehört natürlich auch die Mobilität dazu da gehört auch die elektrische Mobilität zu.

00:15:44: Hätte es vor zwanzig oder dreißig Jahren nicht irgendwelche Vorreiter gegeben in dieser Branche, dann würden wir wahrscheinlich heute nicht hier sitzen.

00:15:52: Und somit glaube ich muss man hin und wieder mal einen steinigen Weg gehen damit's dann wieder angenehmer wird.

00:15:58: Das höre ich gerne.

00:15:59: Wir gehen weiter diesen steiligen Weg, damit es wieder angenehm wird.

00:16:02: Sehr fein!

00:16:02: Vielen Dank Georg für diesen

00:16:03: spannenden

00:16:04: Einblick beim Eiskreisler hier in Kumpach.

00:16:07: Gerade im Sommer, wenn Produktion, Kühlung und Besucherantrag auf Hochtouren laufen zeigt sich wie belastbar ein Energiesystem tatsächlich ist.

00:16:18: Die Energiewende ist kein Teber nur für Großkonzerne, sondern für jeden Betrieb hier bei uns in Österreich.

00:16:24: Wenn Eigenstrom, Wärmeversorgung, Kreislaufprozesse und die Mobilität konsequent ineinandergreifen, dann entsteht unternehmerische Stabilität.

00:16:33: Wer Energie aktiv gestaltet, gestaltet auch die Zukunft des eigenen Unternehmens aktiv mit!

00:16:40: An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unsere Zuhörerinnen- und Zusäherinnen.

00:16:45: Begleiten sie uns auf unserer Reise zur Mobilitätswende Bis bald bei.

00:16:49: What Goes On.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.